31.05.2026 in Aktuelles

Afghanistan - ein vergessenes Land ?

 
Ein vergessenes Land: Afghanistan
Vor knapp fünf Jahren ist die Bundeswehr aus Afghanistan abgezogen und seither dringt kaum noch etwas von dort zu uns durch. Dabei waren wir zwanzig Jahre lang vor Ort engagiert. Es ist falsch, Afghanistan nur als Ziel von Abschiebungen zu begreifen. Deshalb will ich mit Euch den Blick auf dieses vergessene Land richten.

Die Taliban, die Afghanistan seit 2021 beherrschen, sind international isoliert. Das hat katastrophale Auswirkungen für die afghanische Wirtschaft. Handel findet kaum statt. Verschlimmernd kommt hinzu: Seit Februar 2026 herrscht Krieg mit dem Nachbarland Pakistan. Pakistan wird beschuldigt, gezielt zivile Einrichtungen in Afghanistan wie Krankenhäuser oder Universitäten zu beschießen.

Gleichzeitig ist das Land stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Dürren und Überschwemmungen wechseln sich ab. Hinzu kommen immer wieder Erdbeben. Ressourcen, um die Folgen für die Bevölkerung abzufedern und beispielsweise zerstörte Häuser wiederaufzubauen, gibt es kaum. Hunger, Kälte und mangelnde medizinische Versorgung sorgen dafür, dass ein großer Teil der afghanischen Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen ist.

Für Frauen und Mädchen waren die letzten fünf Jahre ein Abstieg in die Hölle. Bildung über die sechste Klasse hinaus ist ihnen nur noch im Verborgenen möglich. Rechte haben sie kaum: Sie dürfen nicht alleine aus dem Haus, nicht öffentlich lachen oder laut sprechen, kaum arbeiten und politisch haben sie erst recht keine Stimme. Misshandlungen durch ihre Ehemänner werden kaum noch bestraft und Schutzräume nach und nach geschlossen.

Wir dürfen die 40 Millionen Menschen, die in Afghanistan leben, nicht vergessen. Und wir dürfen den Taliban nicht erlauben, im toten Winkel der medialen Aufmerksamkeit Menschenrechte mit Füßen zu treten. Wir können helfen, indem wir uns für das Land interessieren und, indem wir uns für humanitäre Unterstützung einsetzen.
 

03.05.2026 in Aktuelles von SPD Donaueschingen

Neue Bolzplatztore in der Breslauer Straße aufgestellt – SPD setzt sich für Jugend-Wunsch ein

 
Bolzplatz Breslauer Straße

Der SPD-Ortsverein sowie die SPD-Gemeinderatsfraktion haben vor einigen Monaten im Rahmen eines Stammtisches in der Äußeren Röte Bürgerinnen und Bürger zum Gespräch eingeladen. Dabei kamen die Mitglieder der SPD auch mit Jugendlichen auf dem Bolzplatz in der Breslauer Straße ins Gespräch. Die Jugendlichen äußerten dabei den Wunsch nach richtigen Toren für den Bolzplatz. Die SPDFraktion nahm dieses Anliegen auf und brachte es als Antrag in den Gemeinderat ein. Inzwischen wurden die beantragten und genehmigten Bolzplatztore auf dem Platz in der Breslauer Straße installiert. Damit steht den Kindern und Jugendlichen vor Ort nun eine deutlich verbesserte Spielmöglichkeit zur Verfügung. „Wir freuen uns sehr, dass der Wunsch der Jugendlichen so schnell umgesetzt werden konnte. "Es ist schön zu sehen, wenn politische Arbeit ganz konkret vor Ort wirkt“, so die SPD vor Ort. Die neuen Tore sollen künftig intensiv genutzt werden, der SPD-Ortsverein wünscht allen viel Spaß beim Spielen.

 

21.04.2026 in Aktuelles

1. Mai Kundgebung

 

1. Mai in Villingen-Schwenningen

Villingen-Schwenningen, Stadtpark Möglingshöhe

Programm:
11 Uhr     Stadtpark Möglingshöhe

10:40 Uhr    Demonstrationszug zur Möglingshöhe
            (Treffpunkt Parkplatz Eisstadion)
11:00 Uhr     Eröffnung und Moderation  
à Christina Keckes KV Vorsitzende
11:15 Uhr     Begrüßung durch OB Roth
11:30 Uhr     Redebeiträge: 
                     -  Michael Herbstritt Verdi Südbaden Schwarzwald
                     - Tom Bleile           IG Metall VS
                     - Jugendrede und weitere Beiträge
12:00 Uhr    Familienfest mit leckerem Essen (BSV 07  und DIDF), Kinderschminken, Hüpfburg                          und  Live Musik von „Sometimes in Nowhere“

 

25.03.2026 in Aktuelles

Wie geht es weiter mit der SPD

 

Ist möglicherweise ein Bild von Text „9 tscher Bundestag Wir brauchen jetzt keine Debatte über Köpfe, sondern Köpfe für die Debatte. mlv muss Wenn dieselbe Medizin immer wieder nicht hilft, man die Diagnose überdenken und nicht die Schachtel wechseln. Foto:FionnGrosse Grosse Foto: Fionn SPD Dich. Soziale Politik für“

Das Ergebnis ist bitter. Bereits zum zweiten Mal in zwei Wochen erleben wir ein Desaster. Die Menschen wollen nicht mehr hören, dass wir das Schlimmste verhindert haben. Die wollen sehen, dass wir Dinge wirklich verändern. Wer immer nur den Feuerlöscher spielt, wird nie zum Helden.

Personaldebatten sind das vertraute Reflex-Ritual der SPD nach Wahlniederlagen und sie haben uns selten weitergebracht, weil wir uns dann meistens nur mit uns selbst beschäftigen. Das Problem sitzt tiefer. Köpfe tauschen alleine reicht nicht. Wir brauchen Köpfe für die Debatte. Wenn dieselbe Medizin immer wieder nicht hilft, muss man die Diagnose überdenken und nicht die Schachtel wechseln.

Die SPD hat zu lange erklärt, warum es ohne uns schlimmer wäre, statt zu zeigen, wie es mit uns besser wird. Und das spüren die Menschen. Sie haben uns nicht das Vertrauen entzogen, weil sie uns nicht mögen, sondern weil sie nicht mehr glauben, dass wir liefern. Dieses Vertrauen gewinnt man nicht nur durch Personalrochaden zurück, sondern durch Ergebnisse.

Wir müssen wieder Partei der konkreten Verbesserungen werden: spürbar, mutig, nah an den Menschen. Das war der Mindestlohn. Das war die Rente. Das war das BaföG, das Kindergeld u.v.m.

Das muss wieder die SPD sein.

 

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