AKTUELLES AUS KREIS UND LAND

Wir trauern um unseren lieben Genossen Lukas Duffner aus Schönwald. Lukas ist am vergangenen Sonntag im Alter von 96 Jahren friedlich eingeschlafen. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Lukas war eine Institution der SPD im Schwarzwald-Baar-Kreis, hat uns viele Jahre im Kreistag vertreten, hat den Ortsverein Schönwald mitgegründet, war viele Jahrzehnte dessen Vorsitzender und wurde mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet. Noch vor Kurzem durften wir ihn für 80 Jahre Mitgliedschaft in der SPD ehren.

Auch über die Parteigrenzen hinweg war er bekannt und hoch angesehen. 2008 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 17.07.2026 um 14:00 Uhr in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof in Schönwald statt. Die anschließende Beisetzung erfolgt im Familienkreis. Freunde, Weggefährten und Vereinskollegen sind im Anschluss auf den Reinertonishof eingeladen.

Derya Türk-Nachbaur, Nicola Schurr und Raphael D'Avis haben folgenden Nachruf formuliert:

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

Eine schöne Atmosphäre herrschte am Abend des 13. Juni 26 auf dem Max-Rieple-Platz. Der SPD-Ortsverein bietet mit dem Abendflohmarkt einen Anlass für spontane Begegnungen und Standgespräche in Donaueschingen.
Was die einen nicht mehr brauchen, ist für die anderen ein glücklicher Flohmarkt-Fund. Ein nachhaltiger Umgang mit Konsumgütern, Waren zu einem fairen Preis, das passt gut zur sozialdemokratischen Idee. Und so wird das sicher nicht der letzte Abendflohmarkt in Donaueschingen gewesen sein. Standgebühr wurde keine erhoben, der Flohmarkt sollte ein Geschenk des Ortsvereins an das Stadtleben sein.

Martina Wiemer mit ihrem Leierkasten verlieh dem Ganzen noch einen launigen musikalischen Akzent und regte weitere Ortsvereinsmitglieder an, sich als Leierkastenspieler zu betätigen.

Die SPD Baden-Württemberg hat Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als neue Landesvorsitzende gewählt. Auf Isabel Cademartori entfielen 87,8 Prozent der Stimmen der Delegierten, auf Robin Mesarosch 78,5 Prozent. Mit Isabel Cademartori (38) und Robin Mesarosch (35) steht künftig das jüngste Führungsduo an der Spitze einer Landes-SPD in Deutschland.

Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.

Ein vergessenes Land: Afghanistan







Vor knapp fünf Jahren ist die Bundeswehr aus Afghanistan abgezogen und seither dringt kaum noch etwas von dort zu uns durch. Dabei waren wir zwanzig Jahre lang vor Ort engagiert. Es ist falsch, Afghanistan nur als Ziel von Abschiebungen zu begreifen. Deshalb will ich mit Euch den Blick auf dieses vergessene Land richten.

Die Taliban, die Afghanistan seit 2021 beherrschen, sind international isoliert. Das hat katastrophale Auswirkungen für die afghanische Wirtschaft. Handel findet kaum statt. Verschlimmernd kommt hinzu: Seit Februar 2026 herrscht Krieg mit dem Nachbarland Pakistan. Pakistan wird beschuldigt, gezielt zivile Einrichtungen in Afghanistan wie Krankenhäuser oder Universitäten zu beschießen.

Gleichzeitig ist das Land stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Dürren und Überschwemmungen wechseln sich ab. Hinzu kommen immer wieder Erdbeben. Ressourcen, um die Folgen für die Bevölkerung abzufedern und beispielsweise zerstörte Häuser wiederaufzubauen, gibt es kaum. Hunger, Kälte und mangelnde medizinische Versorgung sorgen dafür, dass ein großer Teil der afghanischen Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen ist.

Für Frauen und Mädchen waren die letzten fünf Jahre ein Abstieg in die Hölle. Bildung über die sechste Klasse hinaus ist ihnen nur noch im Verborgenen möglich. Rechte haben sie kaum: Sie dürfen nicht alleine aus dem Haus, nicht öffentlich lachen oder laut sprechen, kaum arbeiten und politisch haben sie erst recht keine Stimme. Misshandlungen durch ihre Ehemänner werden kaum noch bestraft und Schutzräume nach und nach geschlossen.

Wir dürfen die 40 Millionen Menschen, die in Afghanistan leben, nicht vergessen. Und wir dürfen den Taliban nicht erlauben, im toten Winkel der medialen Aufmerksamkeit Menschenrechte mit Füßen zu treten. Wir können helfen, indem wir uns für das Land interessieren und, indem wir uns für humanitäre Unterstützung einsetzen.

Artikel

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

 

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