Jetzt kommt die rote Prominenz

Veröffentlicht am 26.09.2011 in Presseecho

Donaueschingen 23.09.2011– High-Tech-Unternehmen wie Sick-Stegmann oder IMS Gear florieren, investieren und machen offensichtlich gute Umsätze. Und wenn Besuch aus der Stuttgarter Politik kommt, war es bisher vorwiegend Prominenz aus dem schwarz-gelben Lager.

Inzwischen zeigt sich der Farbenwechsel: So war es gestern Claus Schmiedel, der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, der sich bei Donaueschingens zweitgrößtem Arbeitgeber eine große Portion positive „Sensorik“ abholte und mit Informationen über das gute Baaremer Wirtschaftsklima auch einmal „Stuttgart 21“ vergessen konnte.

In dem Unternehmen herrscht gute Stimmung: Bernd Cordes, der geschäftsführende Direktor des Unternehmens, ließ daran im Gespräch mit den Sozialdemokraten aus der Region keinen Zweifel. Fritz Buschle, bis vor kurzem noch engagiertes Mitglied des Stuttgarter Landtags, Donaueschingens SPD-Sprecher Wolfgang Karrer und SPD-Kreisvorsitzender Andreas Raschke oder Jens Löw, SPD-Vorsitzender aus Brigachtal, ließen sich denn auch gerne über hochkomplexe Sensoren für die Drehzahl- und Positionserfassung informieren: Sick-Stegmann, so Bernd Cordes und Produktionsleiter Peter Keller, wolle im internationalen Wettbewerb die Nase vorne halten. Es komme darauf an, immer einen Tick weiter zu sein als die Konkurrenz, daran arbeite man bei Sick-Stegmann.

So wurden in den zurückliegenden 18 Monaten rund 3,5 Millionen Euro in moderne Maschinen und Anlagen investiert: Ein teures Stück, aber ein Bekenntnis zur Standortsicherung ist beispielsweise ein automatisiertes Bearbeitungszentrum für rund ein halbe Million Euro. Es ermögliche dem Unternehmen mehrere Schritte in einem Arbeitsgang, 20 Prozent Zeitersparnis seien die Folge und damit eine Ausweitung der Kapazitäten. Auch bauliche Veränderungen stünden inzwischen an. Peter Keller und Betriebsratsvorsitzender Markus Barth wiesen auf die gründliche Sachkenntnis der Facharbeiter bei Sick-Stegmann hin. Aber auch ein gutes Arbeitsklima sei von Bedeutung, um gutes Personal in der Region zu bekommen.

Claus Schmiedel, der ja einmal als Gewerbelehrer im Bereich Drucktechnik arbeitete, freute sich über die erfolgreichen Unternehmen im Ländle, wo sich in jedem kleineren Ort ein kleiner Weltmarktführer befinde: „Das macht uns stark.“ Gemeinsam mit Fritz Buschle, dem sozialdemokratischen Urgestein aus Mühlheim-Stetten, setzte Schmiedel sich für den Ausbau der Gäubahn ein. as Ziel sei eine bessere Anbindung der Regionen zwischen „hier und Zürich oder Mailand“. Schmiedel stellte heraus, dass es ihm darum gehe, „den heimischen Firmen dabei zu helfen, dass sie den Wettbewerbsvorsprung auch halten und bestehen können“. Auch die Bildungspolitik müsse darauf Antworten finden. Der SPD-Politiker zeigte sich auch überzeugt, dass gute arbeitsrechtliche Bedingungen und gut gestaltete Arbeitsverhältnisse in den Firmen für die Produktivität von Bedeutung seien.

Südkurier 23.09.2011

 
 

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