Donaueschingen. Das Thema Brigachufer ist mit der Gestaltung im Bereich Schützenbrücke noch längst nicht abgeschlossen. Das Folgeprojekt ist bereits in der Überlegung und firmiert unter dem Begriff "Generationenpark".
Donaueschingen. Das Thema Brigachufer ist mit der Gestaltung im Bereich Schützenbrücke noch längst nicht abgeschlossen. Das Folgeprojekt ist bereits in der Überlegung und firmiert unter dem Begriff "Generationenpark".
Dahinter steckt ein Naherholungsbereich mit generationsübergreifenden Angeboten. Der Irmapark mit dem angrenzenden Brigachufer soll derart umgestaltet werden.
Die Grundlage war der Konsens in den städtischen Entscheidungsgremien, dass es in der Stadt zwar über 20 Spiel- und Bolzplätze gebe, sich keiner davon aber so attraktiv darstellt, dass es die Bürger dorthin zieht.
Daher sollte etwas in der Innenstadt entstehen, eben im Verbund mit der Gestaltung des Brigachufers. Die Idee, einen Generationenpark anzulegen, hatte SPD-Fraktionssprecher Wolfgang Karrer. Denn kaum waren die Überlegungen des Gemeinderates zum Irmapark öffentlich geworden, kamen auch schon Bedenken, von vornehmlich älteren Anliegern, die um ihre Ruhe und Lebensqualität in diesem Quartier fürchteten. Auch Karrer erreichten einige Anrufe dahingehend. Karrer ist Raumplaner, also vom Fach. Er wollte nicht einsehen, dass Generationen gegeneinander ausgespielt werden und entsann sich auf ein Projekt in Nürnberg, in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern entwickelt, bei dem ein generationsübergreifender Naherholungsbereich geschaffen wurde. Dort stehen unter anderem Geräte, an denen Senioren den Erhalt ihrer Beweglichkeit und mehr trainieren können. Es gibt aber auch Geräteangebote für Kinder. Dem Vorbild folgten inzwischen weitere Städte quer durch das Bundesgbiet und Wolfgang Karrer schaute entsprechend genauer hin. Was ihm auffiel: diese Parks werden durchweg ausgezeichnet angenommen.
Der Irmapark mit Brigachufer ist für ihn genau der richtige Standort. Altenheim und betreutes Seniorenwohnen sind in der Nähe, zudem, da ist er sich mit dem Oberbürgermeister einig, verdichtet sich der Innenstadtbereich weiter mit dem Post- und Bahnhofareal. Ein Generationenpark an der Irmastraße, die ohnehin schon als Spielstraße ausgewiesen ist, würde das Quartier enorm aufwerten, betonten Karrer wie auch Frei.
Der Oberbürgermeister steht der Idee überaus positiv gegenüber und könnte sich eine Umsetzung mittelfristig in den Jahren 2015/16 vorstellen. In der mittelfristigen Finanzplanung ist das Projekt bereits verzeichnet, wenngleich sich die möglichen Kosten dafür noch nicht abzeichnen und weder Karrer noch Frei eine Prognose abgeben wollen.
Auf jeden Fall aber ist genügend Zeit zur Vorbereitung gegeben, denn das Konzept, so Wolfgang Karrer, sollte mit jenen entwickelt werden, die es betrifft. Demnach sei der Seniorenrat wie auch die Stadtjugendpflege mit ins Boot zu holen, damit die unterschiedlichen Interessen auch berücksichtigt werden.
Achim Stiller, Schwarzwälder-Bote, vom 17.03.2012
Homepage SPD Donaueschingen

Kontodaten für eine Spende direkt an den
Ortsverein Bräunlingen:
IBAN: DE46 6949 0000 0001 5720 08
BIC: GENODE61VS1
Selbstverständlich können wir
Spendenbescheinigungen ausstellen
und tun das auch gerne!